Wir vermitteln Tagesmütter an geflüchtete Mütter

Besonders für Familien mit 0-3jährigen Kindern ist es schwer, in Wien einen Betreuungsplatz zu finden. Städtische Kinderkrippen sind meist an eine Erwerbstätigkeit gebunden, private sind in der Regel für geflüchtete Familien nicht leistbar. Viele Mütter entschließen sich, auf ihre Deutschkurse zu verzichten. In dieser Zeit bleiben Kind und Mutter weitgehend isoliert und haben Schwierigkeiten, sich zu integrieren. Das wollen wir ändern.

Wir begleiten auch nach der Vermittlung weiter

Geflüchtete Mütter, die erst wenig Deutsch sprechen, bekommen vom Weltkindernetzwerk in der Eingewöhnungsphase eine Mentorin an die Hand, die ihre Muttersprache spricht und die Kommunikation mit der Tagesmutter erleichtert. Wir unterstützen die Mütter außerdem bei Behördengängen und bieten geflüchteten Familien die Chance, soziale Kontakte aufzubauen – beispielsweise bei monatlichen Veranstaltungen und Ausflügen.

Unsere Lösung ist simpel, aber effektiv

Tagesmütter können sich um jedes Kind individuell kümmern. Kinder erhalten durch sie viel Zuwendung, feste Strukturen und eine fixe Bezugsperson – Rahmenbedingungen, die besonders nach einer Flucht sehr wichtig sind. Und die Mütter können einen Deutschkurs besuchen, ein Praktikum machen oder arbeiten. Mit dem Weltkindernetzwerk verschieben wir den Startpunkt der Integration geflüchteter Familien um 1-2 Jahre nach vorne.